Was ist daran kompliziert? Und inwiefern ist das ein Sonderfall?
neap:head:max=
springtide:head:max=
tide:head:max=
erfordert die Eintragung von 3 verschiedenen Zahlen. Vielleicht gibt es wie für Hochwassergebiete (Beispiel Köln) amtliche Statistiken, aus denen sich diese Zahlen für die Pegelstände heraus lesen lassen. Relevant für die Eintragung ist die maximale Wassertiefe eines klar definierten Streckenabschnittes, die sich auf den mittleren Pegelwert von Nippflut, normaler Flut und Springflut bezieht.
Der Renderer macht aus diesen Angaben eine Wegbeschriftung, die etwa so gestaltet sein könnte [nh=-200/th=+100/sth+500] und hängt sie an den Straßennamen.
Ob nun ein Router diese Sollwerte mit Istwerten abgleichen kann, steht nicht zur Debatte. Wer wissen will, ob die Straße passierbar ist, guckt sich auf der Pegelanzeige im Internet den Istwert an, errechnet die Differenz zum Mittelwert, addiert oder subtrahiert ihn mit der an der Straße angegebenen Zahl und trifft dann seine Entscheidung.
Geht der Kartenersteller davon aus, daß das für seine Kunden zu kompliziert ist, nimmt er ihnen die Entscheidung ab und errechnet für den worst case die Passierbarkeit. Beispiel: wenn Wasserstand kleiner +10 dann passable / wenn Wasserstand größer +10 und kleiner +100 dann special_vehicle / wenn Wasserstand größer +100 dann impassable
Die Zahlen sind beliebig austauschbar und die Scala kann vom Kartenersteller beliebig erweitert werden.
Daraus läßt sich eine “Ampelanzeige” konstruieren: [grün/gelb/rot]
Die je nach Lage des Weges auch [grün/rot/rot] oder [grün/grün/rot] oder [grün/grün/gelb] aussehen kann.
Durch Einbeziehung anderer Symbole oder Farben ließe sich die “Ampelanzeige” variieren.
Stehen keine Zahlen zur Verfügung stehen, muß das Erfassungssystem vereinfacht werden. Statt der Zahlen trägt man direkt
*=passable (für jedes Fahrzeug auch Fahrrad und Fußgänger passierbar)
*=special_vehicle (nur für Spezialfahrzeuge passierbar)
*=impassable
Damit wird dem Renderer aber die Möglichkeit genommen, Sonderkarten zu erstellen, die für Nutzer, deren Fahrzeuge nicht der allgemeinen Norm entsprechen, exakt berechnen, ob eine Passage an neuralgischen Punkten noch möglich ist, oder nicht.
Für Router macht vermutlich ein anderes System mehr Sinn:
unabhängig von diesen Kartendaten an Pegelstationen abrufen, ob eine von Überflutungsgefahr betroffene Straße gesperrt ist oder nicht.
Gruß
tippeltappel