Die wiederkehrende temporäre Überflutung ist Fakt. Die Nichtnutzbarkeit ist Interpretationssache und abhängig von Faktoren, die der Mapper nicht in jedem Fall kennen oder berücksichtigen kann.
Wird eine Karte für eine bestimmte Zielgruppe gerendert, kann die Karte mit Hinweisen versehen werden, wann die Straße von dieser Gruppe noch nutzbar ist und wann nicht. Eine neutrale Karte gibt diese Entscheidung an den Nutzer der Karte weiter, indem sie einfach nur die 3 maximalen Wassertiefen (Nippflut/Flut/Springflut) anzeigt.
Voraussetzung für derartige Angaben ist, daß mit Hilfe von Schlüsselpaaren, die maximale Wassertiefe bei Nippflut / Normalflut / Springflut ablesbar ist. Die kann ein Renderer auslesen und in irgendeiner Form an die Straße setzen. Wenn es mehrere sich deutlich unterscheidende “Tiefenzonen” gibt, könnte man die Strecke auch aufteilen, damit man besser erkennen kann, wo einen das Wasser am ersten “erwischt”.
Vorschläge für keywords:
neap=Nippflut http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed§Hdr=on&spellToler=&search=Nippflut
springtide=Springflut http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed§Hdr=on&spellToler=&search=Springflut
tide=normaleFlut
und für die verschiedenen Wasserstände daraus abgeleitet:
neap:head:max=
springtide:head:max=
tide:head:max=
Für Hochwasserzonen an Flüssen ist das System abzuwandeln:
An regelmäßig von Hochwasser gefährdeten Wegen bietet sich die Angabe der Wassertiefe für den tiefsten Punkt mit Bezug auf Hochwasserstufen an. Das sind amtlich festgelegte Werte. Was da wie beim Taggen am praktikabelsten ist, müßte man noch herausfinden. Ein einheitliches Tagschema mit Bezug auf eine recherchierbare Größe ist wichtig. Kennt man den aktuellen Pegelstand, kann man sich ausrechnen, wie tief der Grund unter Wasser liegt.
flood:grade1=(Wassertiefe bei Hochwasserstufe 1)
flood:grade2=(Wassertiefe bei Hochwasserstufe 2)
usw.
Ein farbiges Schild könnte die Hochwasserstufe anzeigen, ab der der Weg überflutet wird und eine Zahl die Wassertiefe, die bei Erreichen der angezeigten Hochwassermarke herrscht. Fehlt eine Maßangabe, wäre das auch nicht schlimm. Dann markiert das Schildchen einfach nur mit Farbe und der Aufschrift HW1 / HW2 etc die Hochwasserzone. An den verschiedenen Farben erkennt man dann leicht die verschiedenen vom Hochwasser gefährdeten Gebiete.
siehe auch:
http://www.elwis.de/gewaesserkunde/Wasserstaende/Wasserstaende_start.php?target=1&pegelId=2730010
http://www.steb-koeln.de/warnstufen.html?&L=qcudsytzuoh
http://dict.leo.org/ende?lp=ende&p=Ci4HO3kMAA&search=flood&trestr=0x8001
http://www.hw-karten.de/koeln/ (Hochwassergefahrenkarte)
Gruß
tippeltappel