Das Beispiel mit den drei Waldarten beschreibt ja auch erst einmal, wie eine Relation aussieht, die genauso aufgebaut ist wie das Beispiel mit dem Farmland davor:
Das Problem ist, dass (so verstehe ich es) etliche Renderer Probleme haben, wenn die inneren und äußeren Flächen vom selben Typ sind, hier also landuse=forest. Deshalb wird die zusätzliche Methode vorgestellt, bei der auch die inneren Flächen als Multipolygon-Relationen definiert sind. Das dient in diesem Spezialfall also als Krücke, um die Probleme der Auswerteprogramme zu umgehen. Rein theoretisch ist es nicht notwendig.
Nicht grundsätzlich falsch, die innerste Fläche grundsätzlich als Multipolygon zu definieren. Scheint mir aber (soweit es nicht um einen der oben geschilderten Spezialfälle geht) unnötig kompliziert. Wenn sich später tatsächlich herausstellt, dass du in der innersten Fläche doch nochmal eine Ebene brauchst, kannst du das Multipolygon dafür immer noch definieren. Das sollte kaum aufwendiger sein, als es gleich zu machen. Anders sieht es natürlich aus, wenn du schon vorher weißt/ahnst, dass das Spielchen weitergeht und irgendwo im gerade eingetragenen Wald ein Teich ist, der gerüchteweise eine Insel hat, auf der möglicherweise … 