Galbinus
(Galbinus)
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Die Regel mit dem Nichtverkleben von Weg- und Straßenlinien mit angrenzenden Flächen ist eine, die ich schon sehr lange hier aus dem Forum kenne. Es handelt sich also lediglich um eine Klarstellung, einer schon lange von der in meiner Wahrnehmung von der breiten Mehrheit der Mapper praktizierten und zudem auch logischen Vorgehensweise, damit endlich diese Streitereien aufhören.
Das hier nichts künstlich zum Problem gemacht ist, merke ich daran, dass mir dieses Thema hier im Forum schon seit Beginn meiner Mitwirkung immer wieder begegnet. Und ich merke es tagtäglich beim Mappen, wenn mir solche Verklebungen es deutlich erschweren, die Kartendaten zu verbessern.
Ich gehöre zu den Menschen, die OSM als Fußgänger und Trail-Runner nutzen und ich liebe es, dafür ein detailliertes und präzises Kartenbild vor Augen zu haben. Daher ist es mir nicht egal, wenn der Acker laut Kartenbild mitten auf dem Weg endet. Gerade weil ich nicht nur auf den breiten “Forstautobahnen” unterwegs sein will, sind Details interessant, die den Autofahrer weniger interessieren. Da ist von Interesse, ob die Wiese eingezäunt ist oder nicht. Da ist von Interesse, ob es neben der Straße einen breiten Graststreifen gibt oder ob der Acker 20cm neben dem Weg beginnt. Da hat OSM inzwischen in gut gepflegten Regionen eine Qualität erreicht, die Google-Maps nie erreichen wird. Es ist kein Zufall, dass es zwar tausend Navi-Apps auf Basis von Google-Maps gibt, aber praktisch alle brauchbaren Wander-Apps OSM nutzen.