Ist es aber auch, da die Wartung der Daten erschwert wird und viele übereinander liegende Linien gerade bei Anfängern die Gefahr vergrößern, Dinge durcheinander zu wirbeln. Und ja, Relationen werden dadurch, meist aus Versehen, beschädigt. Da kann es vorkommen, dass zwei Grenzen, zwei Landflächen und ein Feldweg nur als eine Linie dargestellt werden (daran ist kein Editor schuld). Wenn der Bearbeiter dann nicht darauf achtet, weil er es vielleicht nicht weiß, gehen gern mal Relationen zu Bruch und das verursacht wieder Mehrarbeit.
Dies liesse sich nach meiner Auffassung durch eine einfache Richtlinie verbessern. Man könnte diese z.B. in die Good Practices (https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Good_practice) einbinden.
Dabei geht es nicht um Grasränder an Straßen oder ähnliches Micromapping, sondern um eine Vereinfachung für die von Dir erwähnten neuen Mapper und auch diejenigen, die sich tiefer in das Thema OSM gegraben haben und den Versuch gestartet haben, die Daten langfristig nutzbar zu halten. Kurz gesagt: es käme allen zugute.
Das sehe ich nicht. Ich finde eher, dass es ganz natürlich ist, dass neue Tags entstehen und diese auch verfeinert werden. Am Anfang von OSM hat man noch nicht die Notwendigkeit für gewisse Dinge gesehen und stellt später fest, dass etwas vielleicht doch besser anders angegangen werden sollte.