das bemerke ich auch immer öfter, anstatt sich klar zu werden, dass immer noch viele tags fehlen, um die Umwelt weltweit zu beschreiben (aber auch in Deutschland), wird meistens ein etablierter tag verwendet, der eigentlich nicht ganz zutrifft, oder zumindest zwar sehr allgemein zutreffen kann, aber eigentlich das Ding nicht ausreichend beschreibt, um seine Besonderheit festzuhalten (und es so auch wieder auffindbar zu machen).
Leute, wagt was, versucht, weitere Details oder Subklassen adhoc zu erfinden und einfach zusätzlich zu taggen, dann entwickelt sich die Systematik quasi von selbst weiter. Allgemeine tags kann man natürlich trotzdem dran setzen, sofern sie zutreffen.
Teil des Problems sind die „Gärtner“, die alles Unkraut (unbekannte tags) sobald es sich blicken lässt, wieder rausreißen bzw. in „etablierte“ tags umtaggen.
Beispiel in der letzten Zeit war ein Weinausschank im Weinberg, Gebäudetypologien: https://taginfo.openstreetmap.org/keys/building#values
81% yes, 3% residential (als wäre Wohngebäude eine aussagekräftige Typologie, wo das vom Einfamilienhaus zum Bungalow, Zeilenbau, Blockrandbebauung, Punkthochhaus, Reihenhaus, etc. alles einschließt).
Viele wollen offenbar gern am Status quo festhalten, weil man dann „fertig“ ist (landuse aber auch landcover, insbesondere das unsägliche landuse=residential für allgemein bebaute Flächen bzw. genutzte Flächen, weil ein Spielplatz gehört natürlich genauso wie eine Schule oder eine Kirche oder ein kleiner Laden oder ein Park oder die Straßen zur Wohnfläche, weil ohne dass da jemand wohnen würde gäbe es das ja nicht
)
Einfach machen. Und machen lassen.