TZorn
(TZorn)
35
Ich glaube einige sind wir uns, dass permissive falsch ist in diesen Fällen.
access=customers würde ich in vielen Fällen als Spezialfall von access=private sehen. Private ist dann nicht falsch, aber customers ist genauer. Ein Zoo oder ein öffentliches Parkhaus sind erst mal genauso private wie ein Firmengelände, unterscheiden sich aber darin, dass es einen festgelegten, einfach ohne Vorbereitung nutzbaren Weg gibt, Zugang zu erhalten, nämlich durch Zahlen einer Gebühr oder einer sonstigen Art des “Kundewerdens”. Grad bei Parkplätzen ist die Unterscheidung wichtig. Auf einem als customer getaggten Parkplatz erwarte ich, sofern Platz ist, immer innerhalb der Öffnungszeiten parken zu können, wenn ich das will - gegen Gebühr (fee=) oder auch frei. Bei einem private Parkplatz gehe ich erst mal davon aus, dass das nicht geht.
Ähnlich wird es auch z. B. innerhalb eines Zoos Bereiche geben, die ich eben nach Zahlen des Eintrittsgeldes betreten kann, andere sind dem Personal vorbehalten.
Nur die Eingänge mit einem private/customer-access zu versehen und die im Bereich liegenden Wege ohne Beschränkung zu lassen, hat einen gewissen Charme. Ich kann dann in diesem Bereich frei routen, ohne auf Probleme zu stoßen. Ich glaube allerdings, dass diese Methode mehr Probleme bei der Umsetzung bringen wird: Vergessene access-Tags an einzelnen Zugängen, Trennen, in welche Richtung die Beschränkung gilt (es gibt nicht immer getrennte Ein- und Ausgänge), mehrfaches Überqueren der Grenze im Routing (oft ist nur ein Einlass erlaubt). Ich denke, es ist einfacher alle Wege zu taggen und einem Router zu erlauben, am Start- oder Zielpunkt auch in einem beschränkten Bereich zu routen.
Außerdem ist Routing auch nur ein Anwendungsfall. Vielfach schaue ich mir eine Karte auch nur visuell an und bin froh, wenn beschränkte Bereiche im Kartenbild erkennbar sind. Da muss sich nicht der Renderer drum kümmern sollten, rauszufinden, ob eine Straße hinter einem beschränkten Zugang liegt.