Viel Mühe macht es mit der Gopro nicht, Bilder auf den Computer in ein upload Verzeichnis laden und Sript starten, welches alle Bilder in diesem Verzeichnis zu Panoramax hochlädt. Das prüft ja auch, ob das schon hochgeladen wurde und ob es doppelte gibt, weil man an der Ampel steht.
Das geht hier mit der Gopro Max mittlerweile sehr schnell und einfach.
Die Aufnahmen mache ich im 360°-Zeitraffer Modus, alle 2 Sekunden wird ein Foto gemacht.
Zuhause lade ich die Aufnahmen in Josm. Dort sortiere ich schon mal aus, was unbrauchbar ist oder was nicht öffentlich werden soll.
Danach lade ich die Bilder per Kommandozeilen-Script auf die Instanz von panoramax.fr. Dort werden nochmal Dubletten aussortiert und alles verpixelt, was verpixelt werden muss.
Das funktioniert alles sehr gut und geht sehr zügig.
Meist kann man das Ergebnis schon nach ein paar Minuten online bewundern.
Beispiele:
Es gibt einen Kartenlayer, der anzeigt, wo es Panoramax-Bilder gibt.
Die Bilder einzublenden überfordert dann wohl doch die Instanzen, die die Aufnahmen hosten. Der entstehende Datenverkehr verursacht ja Kosten, denke ich.
Und man kann die Gopro auch zuverlässig voreinstellen, eben auf Serienbild mit 2 sec (und noch ein paar Kleinigkeiten), sodass man damit sofort loslegen kann. Das ist schon sehr durchdacht, da hatte ich schon andere Kameras, wo man jedesmal nachprüfen musste, ob die Einstellungen wirklich noch stimmen.
Ja, kann man. Man kann einen Standardaufnahmemodus definieren, der dann nach dem Einschalten immer aktiv ist.
Es ist aber trotzdem keine schlechte Idee, noch mal einen kurzen Blick auf das Display zu werfen, ob alles so ist, wie es sein soll. Man kann zwischen den verschiedenen Aufnahmemodi relativ leicht hin und her schalten, und es ist mir mehr als einmal passiert, dass ich die Fotosession noch mal machen musste, weil meine dicken Finger unbemerkt irgend etwas verstellt hatten. Kommt aber nur noch selten vor.
BTW…
Falls jemand einen Tip hat, wie man das sogenannte Nadir, also den Bereich direkt unter der Kamera und damit mich selber, unter Linux (am liebsten mit Gimp) retuschieren kann, wäre ich sehr interessiert. Am liebsten natürlich mit Stapelverarbeitung.
Besten Dank für den Hinweis. Imagemagick hatte ich überhaupt nicht mehr auf dem Zettel, dabei ist es tatsächlich für meine Zwecke sehr gut geeignet. Und da ich kein Logo einblenden will, reicht im Grunde ein Einzeiler, um den Job zu erledigen.
Kurze Amateur-Erklärung:
Die Quelldateien, die Datei für das Nadir und das Verzeichnis für die fertigen Dateien liegen im selben Verzeichnis. Dorthin muss natürlich gewechselt werden, bevor der Einzeiler ausgeführt wird.
sambloke@4tress:~$ cd /home/nadir/
sambloke@4tress:~/nadir$ for file in *.JPG; do composite -gravity SouthEast -geometry +0+0 nadir.png "$file" "out/$file"; done
*.JPG ist der Filter für alle Quelldateien, die bearbeitet werden sollen.
nadir.png ist eine Datei, welche die gleiche Bildgröße hat wie die Quelldateien. Im einfachsten Fall ist sie transparent mit einem farbigen Balken queer am kompletten unteren Bildrand. Im 360°-Bild ist das dann der Kreis, der den Bereich um das Kamerastativ abdeckt. Da muss man etwas experimentieren, um die richtige Größe zu finden.
“$file” ist die Variable für die Quelldateien, die mit nadir.png zusammengeführt werden sollen. Also eine nach der anderen .JPG-Datei.
“out/$file” ist der (vorher angelegte) Ordner, wo alles rein soll, und der Name der fertigen Datei, hier der Originalname.
Tut alles hier allerbest. Da ist sicher noch Optimierungspotenzial, aber für den Anfang bin ich`s zufrieden.
Ich hatte es in anderen Foren schon mal geschrieben, es wäre schön, wenn man eine Anleitung hätte, die funktioniert ohne dass man die Syntax von image magic lernen muss. Ich bin schon so damit beschäftigt, meine Bilder in OSM auszuwerten, dass ich hierzu keine Zeit habe.
Wenn ich das recht sehe, fehlt bei deiner Zeile fehlt schon mal ein Befehl magick
composite ist wohl die Anweisung die Fotos mit dem nadir zusammenzufügt, was aber
-gravity SouthEast -geometry +0+0
bedeuten soll ist mir unklar.
Wenn ich die Zeile so ausführe bekomme ich immer Fehlermeldungen, dass kein Bild gefunden wurde, obwohl ich mich in einem Testverzeichnis mit den Bildern befinde.
Auch bei der Zeile von Treckview bekomme ich die Fehlermeldung (natürlich nachdem ich sie auf meine Bilder angepasst habe)
magick: no images found for operation `-composite’ at CLI arg 1 @ error/operation.c/CLIOption/5481
Ach schon wieder eine Stunde damit verbracht, werde ich eben weiterhin die ganzen Bilder hochladen.
Wenn ich das richtig sehen, macht das mehr als nur den Kreis zu setzen. Außerdem muss ich mich dann wieder mit python auseinander setzten, hat mich schon Sunden gekostet, bei panoramax den Fehler zu finden, damit das Upload auch wirklich klappt. Dort was es, dass nicht klar beschrieben wurde welchen Server man benutzt und dass man dann für Windows einen anderen Befehl brauchte. Ich komme ja aus der IT, aber die Zeiten, als ich wegen solchen Sachen die Nacht durchgemacht habe sind schon lange vorbei.
Aber ich werde mir es mal anschauen.
Wir reden von OpenSource. Und es geht um Prozesse und Anwendungsszenarien, die offensichtlich (noch) nicht besonders verbreitet sind und der Leidensdruck (noch) zu gering ist, um da im OpenSource-Bereich was zu haben, was universell und einfach zu bedienen ist.
Proprietäre Systeme wie Apple oder Windows haben da sicher mehr Angebote, aber da werden die Entwickler bezahlt.
Im OpenSource Universum müssen wir das machen, was wir immer machen, wenn wir keine Zeit, Lust oder Ahnung haben, unseren Leidensdruck selbst zu mindern: warten, bis andere Leute ihre privaten Ressourcen für die OpenSource-Gemeinde opfern.
Zum konkreten Fall:
(Meine Frage und Lösung waren übrigens explizit auf Linux beschränkt.)
Ich musste mich weder mit Python auseinandersetzen noch musste ich die Syntax von Imagemagick lernen. Beide Anwendungen müssen natürlich installiert sein, klar.
Ich hab diese Seite gefunden. Dort findet man das Beispiel für composite und weiter unten die Synax für die Stapelverarbeitung. Die habe ich zusammen geworfen, etwas rumprobiert und irgendwann klappe es.
Der Befehl magik fehlt nicht. Imagemagick ist ein Softwarepaket mit diversen Anwendungen. Ich verwende composite.
-gravity SouthEast -geometry +0+0 gibt nach meinem laienhaften Verständnis an, in welchem Bereich der Quelldatei die Grafik mit dem schwarzen Balken eingefügt werden soll. Ich interpretiere die Werte mal als “ganz unten rechts ansetzen”.
Fehlermeldungen mit “Datei nicht gefunden” hatte ich auch, weil ich nicht auf Groß- und Kleinschreibung geachtet hatte.
PS:
Soweit ich das verstanden habe, hat sich bei Imagemagick seit der Version 7 auch die Syntax einiger Befehle geändert.
Also ich musste das nicht wirklich bis auf “Wie installiere ich Python” (unter Windows). Gut, ffmpeg und imagemagick hatte ich schon drauf. Python installiert und dann führ ich das Script aus mit der passenden Datei. Fertig.
Ne, beim Sript kamen 5 Fehlermeldungen, da muss ich mich genauer mit befassen.
ist eben schön, wenn es gleich funktioniert. Daher wieder magick, das ist durchschaubarer man findet die Fehler leichter.
Immerhin habe ich es nun bei einem Bild geschafft, nun geht es an den Stapel.
Für windows:
magick composite -gravity SouthEast -geometry +50+50 nadir.png bild.jpg bild+nadir.jpg
Was gravity SouthEast -geometry +50+50 bedeutet, weiß ich immer noch nicht, aber wenn es klappt soll mir das egal sein.
Ist eben der Unterschied zu windows, das will immer ein Programm, hier eben magick. Aber immerhin funktioniert es mit magick composite
South-west bedeutet wohl rechts unten, ist aber egal, weil wir eh ein gleichgroße png haben die das jpg überschreibt, denke ich zumindest, aber es schadet nicht.
Genau da hat sich anscheinend was geändert, ich bin da auch neulich drüber gestolpert. Die ganzen Commands von IM sind anscheinend umbenannt worden — ich habe das neulich nach längerer Zeit wieder verwendet:
JoergBook:Screenshots $ convert test.jpg test.png
WARNING: The convert command is deprecated in IMv7, use "magick" instead of "convert" or "magick convert"
JoergBook:Screenshots $ magick convert test.jpg test.png
WARNING: The convert command is deprecated in IMv7, use "magick" instead of "convert" or "magick convert"
JoergBook:Screenshots $ magick test.jpg test.png
JoergBook:Screenshots $
Es kommt also wohl grad sehr drauf an, welche Version man installiert hat, denn vermutlich kommen nicht alle Scripte mit der Warning klar.
Ich habe noch nicht weiter geguckt, wie man “alte“ Syntax zu neuer konvertiert.