Nadjita
(Nadjita)
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Ich kenne doch tatsächlich jemanden, der einen Hut mit einer Tasche nach oben hat, wo diese Person die GPS-Antenne positioniert …
Mammi71
(One feature, Six mappers and still More ways to map it)
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Ich verwende ein kleines Neoprentäschle von einem Fahrrad-Multitool. In diesem steckt ein kleiner günstiger GPS-Empfänger. Das Täschle ist entweder am Trageriemen vom Rucksack oder am Fahrradhelm befestigt. Bei guten Bedingungen* bekomme ich Genauigkeiten von 2m, bei idealen Bedingungen sogar darunter. Nur im Wald sind die Abweichungen größer, reicht aber, um beim mappen dann doch auf den Orthobildern die Lücken in den Kronen auszumachen und den Weg darunter zu erkennen.
25mm Genauigkeit finde ich zwar faszinierend, für mich persönlich sehe ich aber keinen effektiven Mehrwert mehr im Vergleich zu den Nachteilen (Größe, Bauform, Trageform und Preis)
- Bei den derzeit häufiger eintreffenden Sonnenstürmen ist die Abweichung zuweilen heftig.
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Hinweis für diejenigen, die das vielleicht übersehen haben: die erste Abbildung gestern ist ein animiertes GIF, da muss man wohl erst mal raufklicken, dann rennt es los.
Das hätte ich auch so erwartet. Aber meine Messungen zeigen das nicht. Ich führe das auf mangelnde Qualität meiner L1/L5-Geräte zurück, speziell beim Ulefone 18T. Miese Hardware oder Signalverarbeitung/Software - keine Ahnung, an was es liegt.
Aber das alte MiMax2 mit L1-Einkanal-GPS fällt nirgends negativ auf, das funktioniert vergleichsweise sehr gut.
Bei mir springt besonders das 2-Kanal-Ulefone 18T besonders stark herum.
Ich habe die Smartphones, wie berichtet, nebeneinander flach auf den Händen vor mir her getragen, so dass sie immer ähnlich gut zum Himmel ausgerichtet waren und auch die Körperabschattung immer wieder gleich war (natürlich blieben mehr oder weniger witzige Kommentare von entgegenkommenden Spaziergängern nicht aus).
Ich habe diese Sägezahnspuren beim Ulefone 18T mehrfach beobachtet, meist auf längeren gerade Strecken. So ein Mist trat noch bei keinem anderen Smartphone auf.
seichter
(Seichter)
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Ganz identisch kriegt man die Empfangsbedingungen nie hin. Meine zwei identischen Wintec liefern oft unterschiedliche Ergebnisse, auch wenn sie nur ein paar Zentimeter voneinander entfernt waren. Bei einer Vergleichsuntersuchung der ZHAW (Lokalisierung und Tracking: Multi-Band GNSS-Empfänger - ZHAW Industrie 4.0) wurden deshalb die Antenneneingänge auf eine gemeinsame Antenne gelegt. Selbst da hat man dann das Problem, dass dann GNSS-Platine und Antenne u.U. nicht optimal aufeinander abgestimmt sind.
Bei diesen wahnsinnig schwachen Signalen krebst man immer am Rande der Auswertbarkeit herum und muss sich mit “Dreckeffekten” herumschlagen. Ein Gerät, das bei freiem Himmel die anderen übertrumpft, kann im verregneten Wald völlig versagen.
Ich wäre nicht einmal sicher, dass selbst Geräte der selben Serie vergleichbare Resultate bringen. Gerade bei Massenprodukten wie Smartphones können sich Fertigungstoleranzen erheblich auswirken. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, werden im selben Typ manchmal sogar unterschiedliche Komponenten verbaut.
Wie empfindlich das ganze ist, kann man sehen, wenn man mal zwei Aufzeichnungsprogramme im Smartphone nebeneinander startet. Selbst wenn die Abfragezeitpunkte zur GNSS-API nur Sekundenbruchteile auseinander liegen, bekommt man fast nie identische Trackpunkte - auch nicht wenn man sich nicht bewegt.