Die damaligen Herrscher haben genau so wenig Koordinaten festgelegt wie vormals der württembergische König und die Eidgenossenschaft. Da mussten sich die Rechtsnachfolger über die Umrechnung der auch heute noch unterschiedlichen Koordinatensysteme einigen, damit sich die von beiden Seiten begonnene Brücke über den Rhein auch in der Mitte trifft. Bei Umrechnungsfehlern hat man da (wie geschehen) ein Problem.

Zum Problem Berggipfel: Wenn in Verträgen physische Merkmale zur Grenzdefinition verwendet werden, muss bei Änderungen die neue Grenze im Einvernehmen festgelegt werden. Im Gegensatz zum eher hypothetischen Berggipfel gibt es das viel häufiger bei Flüssen. Wenn die sich nach Überschwemmungen ein neues Bett kilometerweit entfernt gesucht haben, sind ohne Brücken weit und breit Teile des früheren Staatsgebietes nun unerreichbar. Da bleiben nicht selten jahrzehntelange Streitigkeiten, z.B. welcher der Flussarme denn nun die Grenze ist.

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